Briefkopf der Arbeitsgemeinschaft für Krebsbekämpfung des Landes Niedersachsen e.V.
Vereinsgeschichte
1950 Angesichts der starken Zunahmen von Unterleibserkrankungen bei Frauen, mit hoher Sterblichkeit verbunden, wird die "Arbeitsgemeinschaft für Krebsbekämpfung des Landes Niedersachsen e.V." von Ärzten, niedersächsischen Gesundheitspolitikern, Vertretern von Krankenkassen und Rentenversicherungsträgern sowie engagierten Bürgern gegründet. Durch die Förderung von Früherkennungsmaßnahmen sollen die Heilungschancen verbessert werden.
1952 Der Vorstand beschließt die Durchführung von Aufklärungsvorträgen in Niedersachsen sowie die Herausgabe einer Broschüre mit Frühsymptomen.
1956 Übernahme der Trägerschaft für eine Krebs-Nachsorgeklinik.
1964 Einrichtung einer zytologischen Untersuchungsstelle in Hannover. Für die Einrichtung weiterer Untersuchungsstellen sollen hier Erfahrungen gesammelt werden.
1968 Die Arbeitsgemeinschaft beschließt, in Hannover an der Gründung einer Schule für Zytologie-Assistenten mitzuwirken.
1970/71 Krebsfrüherkennungsuntersuchungen für Frauen und Männer werden Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung.
1977 Mitwirkung bei der Gründung des Tumorzentrums Hannover und bei der Errichtung Onkologischer Arbeitskreise und Onkologischer Zentren.
1979 Die psychosoziale Krebsnachsorge wird ein weiterer Arbeitsschwerpunkt.
1980 Die Mitgliederversammlung beschließt eine Namensänderung in "Arbeitsgemeinschaft für Krebsbekämpfung des Landes Niedersachsen e.V. - Niedersächsische Krebsgesellschaft".
1981 Ausbau der psychosozialen Krebsnachsorge durch die Schaffung einer eigenen Kontaktstelle für Krebsselbsthilfegruppen und Krebsberatungsstellen.
1984 Das Land Niedersachsen stellt der Arbeitsgemeinschaft erstmalig Fördermittel für die Unterstützung von Krebsselbsthilfegruppen und Krebsberatungsstellen zur Verfügung.
1989 Stiftung eines jährlichen, mit 10.000 DM dotierten, Förderpreises für besonders wichtige Arbeiten auf dem Gebiet der Krebsforschung und-nachsorge.
1990 Namensänderung des Vereins in "Niedersächsische Krebsgesellschaft e.V.".
1992 Die Niedersächsische Krebsgesellschaft wird in die Arbeitsgruppe "Kooperation und Trägerschaft der Krebsregistrierung in Niedersachsen" berufen.
1996 Kooperationsgemeinschaft bei der Gründung der "Landesarbeitsgemeinschaft Niedersächsischer Krebsberatungsstellen".
1999 Als Hilfe für Betroffene und Angehörige wird zum ersten Mal ein "Leitfaden" mit Adressen und Ansprechpartnern von Krebsselbsthilfegruppen, Krebsberatungsstellen und weiteren Institutionen im Bereich der Krebsnachsorge herausgegeben.
2001 Erster "Niedersächsischer Krebsinformationstag" in Osnabrück, als Auftakt für weitere regelmäßige Patientenveranstaltungen.
2006 Eröffnung einer eigenen "Psychosozialen Krebsberatungsstelle".
2008 Die Niedersächsische Krebsgesellschaft entwickelt einen "Vorsorgepass zur Früherkennung von Krebs bei Frauen und Männern".
2009 Gründung der "Niedersächsischen Krebsstiftung" in Hannover. Übernahme der treuhänderischen Verwaltung durch die Niedersächsische Krebsgesellschaft.