1950 - 2010: 60 Jahre Niedersächsische Krebsgesellschaft e.V.

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Briefkopf der Arbeitsgemeinschaft für Krebsbekämpfung des Landes Niedersachsen e.V.

Vereinsgeschichte

  • 1950
    Angesichts der starken Zunahmen von Unterleibserkrankungen bei Frauen, mit hoher Sterblichkeit verbunden, wird die "Arbeitsgemeinschaft für Krebsbekämpfung des Landes Niedersachsen e.V." von Ärzten, niedersächsischen Gesundheitspolitikern, Vertretern von Krankenkassen und Rentenversicherungsträgern sowie engagierten Bürgern gegründet. Durch die Förderung von Früherkennungsmaßnahmen sollen die Heilungschancen verbessert werden.
  • 1952
    Der Vorstand beschließt die Durchführung von Aufklärungsvorträgen in Niedersachsen sowie die Herausgabe einer Broschüre mit Frühsymptomen.
  • 1956
    Übernahme der Trägerschaft für eine Krebs-Nachsorgeklinik.
  • 1964
    Einrichtung einer zytologischen Untersuchungsstelle in Hannover. Für die Einrichtung weiterer Untersuchungsstellen sollen hier Erfahrungen gesammelt werden.
  • 1968
    Die Arbeitsgemeinschaft beschließt, in Hannover an der Gründung einer Schule für Zytologie-Assistenten mitzuwirken.
  • 1970/71
    Krebsfrüherkennungsuntersuchungen für Frauen und Männer werden Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung.
  • 1977
    Mitwirkung bei der Gründung des Tumorzentrums Hannover und bei der Errichtung Onkologischer Arbeitskreise und Onkologischer Zentren.
  • 1979
    Die psychosoziale Krebsnachsorge wird ein weiterer Arbeitsschwerpunkt.
  • 1980
    Die Mitgliederversammlung beschließt eine Namensänderung in "Arbeitsgemeinschaft für Krebsbekämpfung des Landes Niedersachsen e.V. - Niedersächsische Krebsgesellschaft".
  • 1981
    Ausbau der psychosozialen Krebsnachsorge durch die Schaffung einer eigenen Kontaktstelle für Krebsselbsthilfegruppen und Krebsberatungsstellen.
  • 1984
    Das Land Niedersachsen stellt der Arbeitsgemeinschaft erstmalig Fördermittel für die Unterstützung von Krebsselbsthilfegruppen und Krebsberatungsstellen zur Verfügung.
  • 1989
    Stiftung eines jährlichen, mit 10.000 DM dotierten, Förderpreises für besonders wichtige Arbeiten auf dem Gebiet der Krebsforschung und-nachsorge.
  • 1990
    Namensänderung des Vereins in "Niedersächsische Krebsgesellschaft e.V.".
  • 1992
    Die Niedersächsische Krebsgesellschaft wird in die Arbeitsgruppe "Kooperation und Trägerschaft der Krebsregistrierung in Niedersachsen" berufen.
  • 1996
    Kooperationsgemeinschaft bei der Gründung der "Landesarbeitsgemeinschaft Niedersächsischer Krebsberatungsstellen".
  • 1999
    Als Hilfe für Betroffene und Angehörige wird zum ersten Mal ein "Leitfaden" mit Adressen und Ansprechpartnern von Krebsselbsthilfegruppen, Krebsberatungsstellen und weiteren Institutionen im Bereich der Krebsnachsorge herausgegeben.
  • 2001
    Erster "Niedersächsischer Krebsinformationstag" in Osnabrück, als Auftakt für weitere regelmäßige Patientenveranstaltungen.
  • 2006
    Eröffnung einer eigenen "Psychosozialen Krebsberatungsstelle".
  • 2008
    Die Niedersächsische Krebsgesellschaft entwickelt einen "Vorsorgepass zur Früherkennung von Krebs bei Frauen und Männern".
  • 2009
    Gründung der "Niedersächsischen Krebsstiftung" in Hannover. Übernahme der treuhänderischen Verwaltung durch die Niedersächsische Krebsgesellschaft.