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  • Früherkennungsausstellungen

    Zur Förderung der Krebsfrüherkennung führt die Niedersächsische Krebsgesellschaft regelmäßig Bildtafelausstellungen in Krankenhäusern durch. Mit diesen Ausstellungen möchte die Niedersächsische Krebsgesellschaft über die Notwendigkeit und die Chancen der jährlichen Krebsfrüherkennungsuntersuchungen informieren. Dabei soll deutlich gemacht werden, dass Krebs kein unabänderliches Schicksal ist. Viele Krebserkrankungen haben durchaus gute Heilungschancen, wenn sie früh genug erkannt werden.

    Deshalb ist es wichtig, regelmäßig an den jährlichen Krebsfrüherkennungsuntersuchungen teilzunehmen, die zu den Standardleistungen der gesetzlichen Krankenkassen gehören. Frauen können sich ab dem Alter von 20 Jahren, Männer ab dem Alter von 45 Jahren untersuchen lassen. In Niedersachsen nutzen nur etwa 50 Prozent der Frauen und nur etwa 20 Prozent der Männer dieses Angebot.

    Mit den Ausstellungen will die Niedersächsische Krebsgesellschaft auch Ängste und Vorbehalte abbauen. Zwar lebt jeder ständig mit dem Krebsrisiko, doch kann man dieses Risiko auch positiv beeinflussen. Neben der Teilnahme an den jährlichen Früherkennungsuntersuchungen ist eine gesunde Lebensweise wichtig. Das heißt: Wenig Alkohol, keine Zigaretten und eine gesunde Ernährung. Im Rahmen der Gesundheitskampagne „5 am Tag“ wird empfohlen, mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse über den Tag verteilt zu essen.

    Bei den Ausstellungen können sich die Besucher anhand von Bildtafeln über die Prävention, Früherkennung und Warnzeichen von Krebserkrankungen informieren. Zusätzlich liegen kostenlose Broschüren zur Mitnahme aus. Dazu gehört auch der „Vorsorgepass“ der Niedersächsischen Krebsgesellschaft sowie ein „Leitfaden - Hilfe bei Krebserkrankungen in Niedersachsen“, der Betroffenen und Angehörigen helfen soll, sich mit Menschen in ähnlichen Situationen und Hilfsorganisationen in Verbindung zu setzen.

    Seit 2004 wurde die Ausstellung in mehr als 80 niedersächsischen Kliniken präsentiert.